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Modehaus Marx: Tradition und Moderne

Eine 175 jährige Erfolgsgeschichte

 

Foto: Unternehmesgründer Joseph Marx, Aufnahme von 1865

Im Jahr 1835 gründete der junge Tuchmacher Joseph Marx das Ursprungsunternehmen des heutigen Modehauses Marx.

Trotz der bevorstehenden schwierigen wirtschaftlichen Situation der Region etablierte Joseph Marx den Tuchmacherbetrieb in Trier.

In den folgenden Jahren bezog er seine beiden Söhne Nicolas und Peter Marx in das elterliche Unternehmen mit ein.

Entsprechend der neuen Situation der Geschäftsführung wurde der Firmenname auf “Jos. Marx Sohn” angepasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Außenaufnahme aus dem Jahr 1912
Foto: Zeitungs-Anzeige aus dem Jahr 1948

Der Tuchhandel

Als Nicolas Marx 1874 den Tuchmacherbetrieb übernahm, entschied er sich, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Bedingungen, Missernten und zunehmend günstigeren Tuchfabrikationen aus England, für den Wandel der Firma zum Tuchhandel. Dieser Entschluss zahlte sich schon bald aus.

Das reichhaltige Warenangebot des Tuchhandels und die dementsprechend große Nachfrage ermöglichten es Nicolas Marx im Jahre 1904 zu expandieren.

 

Foto: Nikolaus Marx

Die dritte Generation

Der “Hospitalswaisenvater”, wie Nicolas Marx wegen seines großen sozialen Engagements auch genannt wurde, starb unerwartet im Alter von 64 Jahren. Sein Sohn Georg Marx – bereits die dritte Generation - übernahm die Geschicke des Unternehmens. Auch sein Streben galt der Vergrößerung des Unternehmens, soweit es die wirtschaftliche Situation dieser Jahre zuließ.

Inflation, Weltwirtschaftskrise, erster Weltkrieg – diese Zeit überstand das Unternehmen dank der treuen Kundschaft und des unternehmerischen Talents des Firmeninhabers. Der zweite Weltkrieg jedoch verschonte auch nicht den Tuchhandelsbetrieb. Übrig blieben Ruinen der Geschäfts- und Wohnräume.

 

 

 

Foto: Georg Marx

Die Nachkriegszeit

Georg Marx (mittlerweile 73 Jahre alt) hatte nach Kriegsende in seiner Nichte Maria Scheers und in der Ehefrau seines kriegsgefangenen Neffen Alfons Scheers, Marianne Scheers zwei engagierte Mitstreiterinnen gefunden. Mit geringen Warenbeständen bemühten sich die drei, den großen Bedarf der Bevölkerung an Tuchwaren zu decken.

1948 kehrte der Neffe Alfons Scheers aus der Kriegsgefangenschaft nach Trier zurück. Die vierte Generation der Nachkommen von Joseph Marx übernahm nun die Geschäftsführung des Unternehmens. Nur allmählich konnten die Warenbestände aufgefüllt werden. Die Firma Marx, mittlerweile als Tuchgroßhandel, Tuchgroßversand und im Verkauf von Futterstoffen und Schneiderbedarf tätig, begann 1958 mit dem Verkauf von Konfektionsware, hauptsächlich als Großhandel.

 

 

Foto: Alfons Scheers

Der Weg zum Textileinzelhandel

Alfons Scheers beschloss 1967 den befreundeten Kaufmann Reinhard Hauser in die Firma aufzunehmen. Er wurde zwei Jahre später Gesellschafter. Das Team Scheers-Hauser entschied sich 1968, den Großhandel zu einem Einzelhandels-Fachgeschäft umzugestalten.

Nach der Umstellung in den Einzelhandel entwickelte sich das Modehaus Marx zum Spezialgeschäft für Damen- und Herren-Oberbekleidung, das alle von der Industrie produzierten Größen führte.

 

 

 

 

 

 

Foto: Marianne Scheers und Reinhard Hauser

Als Alfons Scheers 1977 verstarb, übernahmen seine Frau Marianne Scheers und Mitinhaber Reinhard Hauser die Geschäftführung.

Seit 1986 ist Horst Hauser, Sohn von Reinhard Hauser, als Gesellschafter in der Firma tätig und leitet hauptverantwortlich den Einkauf der Herrenmode. 1998 trat die Tochter, Karin Kaltenkirchen, geb. Hauser, ebenfalls als Gesellschafterin mit in das Unternehmen ein, und leitet seitdem die Firma als Geschäftsführerin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Aussenaufnahme aus dem Jahr 2005

Die Expansion

1988/9 wurden sowohl das Herren- als auch das Damenhaus erheblich erweitert. Die Verkaufsfläche des Herrenhauses verdoppelte sich auf über 900 qm. Das Damenhaus wurde um ca. 550 qm auf 2.000 qm vergrößert.

Unter anderem wurde der „rote Turm“ gegenüber der Basilika gebaut, mit dem eine Baulücke zwischen dem Modehaus Marx und dem französischen Kasino „Maison de France“ geschlossen werden konnte.

1999 wurde das „Maison de France“ erworben. Das Damenhaus wurde auf ca. 3.400 qm vergrößert und durch die Aufnahme von zusätzlichen, modischen Marken erweitert.

Nach der Eröffnung im August 2001 wurde die Damenmode in zwei Stilwelten präsentiert. Die klassische Mode blieb weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Modehauses. Seither  werden auch verstärkt jüngere Frauen im Alter ab Anfang 20 angesprochen.

Seit Anfang 2003 bietet das Modehaus Marx Damen- und Herrenmode bequem unter einem Dach.

 

 

Foto: Innenaufnahme aus dem Jahr 2005

Das Angebot

Kunden verschiedenen Alters und verschiedener Staturen finden in den Räumen des Modehaus Marx ein Sortiment aus klassischer und modischer Ware. Sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich werden alle Größen, inklusive aller Sonder- und Zwischengrößen angeboten, die von der Industrie produziert werden (Damen: von Größe 34 bis 60; Herren: von 46 bis 75).

Von zentraler Bedeutung ist eine große Auswahl und ein ansprechendes Preis-Leistungsverhältnis. Auffallend ist die freundliche und kompetente Beratung des Verkäufer-Teams. Beides wird im Modehaus Marx großgeschrieben, dies gilt sowohl für den Verkauf als auch für den Änderungs-Service.

 

Zu den besonderen Leistungen zählen: Auswahlen, Änderungsatelier, Geschenkgutscheine, Regenschirm-Verleih, Reservierungen, Extra-Bestellungen, Bedienung durch das ganze Haus, Akzeptanz aller Kreditkarten und Fremdwährungen, kostenlose Kundenparkplätze, betreutes Kinderspielzimmer und barrierefreie Wege mit Wickleraum und Behindertentoilette.

© 2010  Modehaus Marx
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Am Freitag, 03. September 2010 präsentiert das Modehaus an der Basilika die neue Herbst-/Winter-Kollektion 2010.

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