Geschichte

EINE 180 JÄHRIGE ERFOLGSGESCHICHTE

Modehaus Marx: Tradition und Moderne

Im Jahr 1835 gründete der junge Tuchmacher Joseph Marx das Ursprungsunternehmen des heutigen Modehauses Marx. Trotz der bevorstehenden schwierigen wirtschaftlichen Situation der Region etablierte Joseph Marx den Tuchmacherbetrieb in Trier. In den folgenden Jahren bezog er seine beiden Söhne Nicolas und Peter Marx in das elterliche Unternehmen mit ein. Entsprechend der neuen Situation der Geschäftsführung wurde der Firmenname auf “Jos. Marx Sohn” angepasst.

Zeitungs-Anzeige aus dem Jahr 1948
Zeitungs-Anzeige von 1948

Der Tuchhandel
Als Nicolas Marx 1874 den Tuchmacherbetrieb übernahm, entschied er sich, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Bedingungen, Missernten und zunehmend günstigeren Tuchfabrikationen aus England, für den Wandel der Firma zum Tuchhandel. Dieser Entschluss zahlte sich schon bald aus. Das reichhaltige Warenangebot des Tuchhandels und die dementsprechend große Nachfrage ermöglichten es Nicolas Marx im Jahre 1904 zu expandieren.

Die dritte Generation
Der “Hospitalswaisenvater”, wie Nicolas Marx wegen seines großen sozialen Engagements auch genannt wurde, starb unerwartet im Alter von 64 Jahren. Sein Sohn Georg Marx – bereits die dritte Generation - übernahm die Geschicke des Unternehmens. Auch sein Streben galt der Vergrößerung des Unternehmens, soweit es die wirtschaftliche Situation dieser Jahre zuließ. Inflation, Weltwirtschaftskrise, erster Weltkrieg – diese Zeit überstand das Unternehmen dank der treuen Kundschaft und des unternehmerischen Talents des Firmeninhabers. Der zweite Weltkrieg jedoch verschonte auch nicht den Tuchhandelsbetrieb. Übrig blieben Ruinen der Geschäfts- und Wohnräume.

Foto: Unternehmesgründer Joseph Marx, Aufnahme 1865
Der “Hospitalswaisenvater” Nicolas Marx
Foto: Georg Marx

Die Nachkriegszeit
Georg Marx (mittlerweile 73 Jahre alt) hatte nach Kriegsende in seiner Nichte Maria Scheers und in der Ehefrau seines kriegsgefangenen Neffen Alfons Scheers, Marianne Scheers zwei engagierte Mitstreiterinnen gefunden. Mit geringen Warenbeständen bemühten sich die drei, den großen Bedarf der Bevölkerung an Tuchwaren zu decken. 1948 kehrte der Neffe Alfons Scheers aus der Kriegsgefangenschaft nach Trier zurück. Die vierte Generation der Nachkommen von Joseph Marx übernahm nun die Geschäftsführung des Unternehmens. Nur allmählich konnten die Warenbestände aufgefüllt werden. Die Firma Marx, mittlerweile als Tuchgroßhandel, Tuchgroßversand und im Verkauf von Futterstoffen und Schneiderbedarf tätig, begann 1958 mit dem Verkauf von Konfektionsware, hauptsächlich als Großhandel.

Foto: Marianne Scheers und Reinhard Hauser
Foto: Marianne Scheers und Reinhard Hauser

Der Weg zum Textileinzelhandel
Alfons Scheers beschloss 1967 den befreundeten Kaufmann Reinhard Hauser in die Firma aufzunehmen. Er wurde zwei Jahre später Gesellschafter. Das Team Scheers-Hauser entschied sich 1968, den Großhandel zu einem Einzelhandels-Fachgeschäft umzugestalten. Nach der Umstellung in den Einzelhandel entwickelte sich das Modehaus Marx zum Spezialgeschäft für Damen- und Herren-Oberbekleidung, das alle von der Industrie produzierten Größen führte.
Als Alfons Scheers 1977 verstarb, übernahmen seine Frau Marianne Scheers und Mitinhaber Reinhard Hauser die Geschäftführung.
Seit 1986 ist Horst Hauser, Sohn von Reinhard Hauser, als Gesellschafter in der Firma tätig und leitet hauptverantwortlich den Einkauf der Herrenmode. 1998 trat die Tochter, Karin Kaltenkirchen, geb. Hauser, ebenfalls als Gesellschafterin mit in das Unternehmen ein, und leitet seitdem die Firma als Geschäftsführerin.

Foto: Innenaufnahme Modehaus Marx Oktober 2012

Die Expansion
1988/89 wurden sowohl das Herren- als auch das Damenhaus erheblich erweitert. Die Verkaufsfläche des Herrenhauses verdoppelte sich auf über 900 qm. Das Damenhaus wurde um ca. 550 qm auf 2.000 qm vergrößert. Unter anderem wurde der „rote Turm“ gegenüber der Basilika gebaut, mit dem eine Baulücke zwischen dem Modehaus Marx und dem französischen Kasino „Maison de France“ geschlossen werden konnte. 1999 wurde das „Maison de France“ erworben. Das Damenhaus wurde auf ca. 3.400 qm vergrößert und durch die Aufnahme von zusätzlichen, modischen Marken erweitert. Nach der Eröffnung im August 2001 wurde die Damenmode in zwei Stilwelten präsentiert. Die klassische Mode blieb weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Modehauses. Seither werden auch verstärkt jüngere Frauen im Alter ab Anfang 20 angesprochen. Seit Anfang 2003 bietet das Modehaus Marx Damen- und Herrenmode bequem unter einem Dach.

Das Angebot
Kunden verschiedenen Alters und verschiedener Staturen finden in den Räumen des Modehaus Marx ein Sortiment aus klassischer und modischer Ware. Sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich werden alle Größen, inklusive aller Sonder- und Zwischengrößen angeboten, die von der Industrie produziert werden (Damen: von Größe 34 bis 60; Herren: von 46 bis 75). Von zentraler Bedeutung ist eine große Auswahl und ein ansprechendes Preis-Leistungsverhältnis. Auffallend ist die freundliche und kompetente Beratung des Verkäufer-Teams. Beides wird im Modehaus Marx großgeschrieben, dies gilt sowohl für den Verkauf als auch für den Änderungs-Service.

Das Modehaus Marx in Trier

MODEHAUS MARX

Öffnungszeiten


Montags-Freitags:
09.00 bis 19.00 Uhr

Samstags: 09.00 bis 18.00 Uhr

» Kontakt und Anfahrt

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